Zum Inhalt springen
Reitsamer AlpineA Reitsamer Alpine Company

Ski-Tipps

Skiverleih: worauf Sie wirklich achten sollten

Veröffentlicht am 6 Min. Lesezeit

Sechs Dinge, die einen guten Verleih von einem billigen unterscheiden – und die Sie in fünf Minuten selbst prüfen können.

Der Preis sagt am wenigsten aus

Skiverleih-Angebote sehen von außen alle gleich aus: drei Kategorien, ein Tagespreis, ein Online-Rabatt. Die Unterschiede liegen an Stellen, die im Prospekt nicht vorkommen – aber im Shop in fünf Minuten sichtbar sind.

Sechs davon lohnen sich zu prüfen.

1. Wird die Bindung eingestellt – und wonach?

Das ist der wichtigste Punkt, und er ist nicht verhandelbar. Eine Skibindung muss nach DIN/ISO 11088 eingestellt werden, und dafür braucht es vier Angaben: Größe, Gewicht, Alter und Fahrkönnen – plus die Sohlenlänge des Schuhs.

Wenn niemand nach dem Gewicht fragt, wird nicht eingestellt, sondern geraten. Eine zu fest eingestellte Bindung löst im Sturz nicht aus – Knie und Schienbein tragen das dann aus.

Fragen Sie ruhig, welcher Z-Wert eingestellt wurde. Ein guter Verleih beantwortet das ohne Zögern.

2. Wie alt ist die Flotte?

Ein Verleihski hält je nach Nutzung etwa zwei bis drei Saisonen, bevor Belag und Kanten spürbar nachlassen. Danach fährt er sich zäh und hält auf harter Piste nicht mehr.

Woran Sie es erkennen: Drehen Sie den Ski um. Sind die Kanten durchgehend blank oder gibt es stumpfe, dunkle Abschnitte? Ist der Belag gleichmäßig oder gibt es tiefe, ausgebesserte Kratzer?

3. Wird zwischen den Mieten geserviced?

Ein Ski, der einfach vom letzten Gast ins Regal zurückgeht, kommt mit dessen Kratzern zu Ihnen. Guter Verleih heißt: Nach jeder Rückgabe wird kontrolliert, bei Bedarf geschliffen und gewachst.

Sie erkennen es am Geruch der Werkstatt und daran, ob es überhaupt eine gibt. Ein Verleih ohne eigene Werkstatt kann nicht zwischen den Mieten servicen.

4. Wie lange dauert die Schuhanprobe?

Das ist der beste Einzelindikator. Wenn Ihnen jemand innerhalb von zwei Minuten einen Schuh in die Hand drückt, hat er nicht gemessen.

Skischuhe werden in Mondopoint gemessen – Fußlänge in Zentimetern. Das passt bei den wenigsten zur Straßenschuhgröße. Ein ordentlicher Fitting dauert rund 15 Minuten pro Person, und ein guter Verleih nimmt sie sich auch dann, wenn draußen Leute warten.

5. Was kostet der Umtausch?

Man liegt nicht immer richtig. Ein Ski, der zu weich ist, ein Schuh, der nach zwei Stunden drückt – das ist normal und sollte nichts kosten.

Fragen Sie vorher. „Umtausch kostenlos, solange Sie mieten" ist die Antwort, die Sie hören wollen. Alles andere heißt: Sie fahren die Woche mit dem, was Sie am ersten Tag erwischt haben.

6. Wie weit ist der Weg?

Der unterschätzte Faktor. Skischuhe sind zum Gehen nicht gemacht. Ein Verleih, der 15 Gehminuten von der Bahn liegt, kostet Sie über eine Woche mehr Nerven als er an Miete spart – besonders mit Kindern.

Fragen Sie auch nach dem Umtausch. Ein Verleih, der den Ski während der Mietdauer kostenlos tauscht, ist mehr wert als ein paar Euro Preisunterschied am ersten Tag.

Und der Preis?

Der Unterschied zwischen einem günstigen und einem guten Verleih beträgt in der Praxis wenige Euro pro Tag. Der Unterschied zwischen einem passenden und einem unpassenden Setup beträgt einen halben Skitag – und im ungünstigen Fall den ganzen Urlaub.

Eine Faustregel, die selten falsch ist: Wenn Sie zwischen zwei Kategorien schwanken, nehmen Sie die höhere. Der Aufpreis von Economy auf Premium ist geringer als der Unterschied, den Sie am dritten Tag in den Beinen spüren.

Bei uns in Hinterglemm

Wir stellen jede Bindung nach DIN/ISO 11088 ein, servicen zwischen den Mieten in der eigenen Werkstatt, tauschen kostenlos und liegen in der Dorfstraße 165 – wenige Minuten von Zwölferkogel-, Reiterkogel- und Hochalmbahn. Fragen Sie uns nach dem Z-Wert. Wir sagen ihn Ihnen gern.

Zurück zur Übersicht

Material passend zum Vorhaben.

Online gebucht ist die Ausrüstung bis zu 20 % günstiger und liegt bei der Ankunft bereit.

Jetzt Ski online buchen