Zum Inhalt springen
Reitsamer AlpineA Reitsamer Alpine Company

Skigebiet

Skicircus Saalbach Hinterglemm: der komplette Guide

Veröffentlicht am 9 Min. Lesezeit

270 Pistenkilometer, rund 70 Bahnen, vier Orte und ein Skipass. Welche Seite wann fahren, wo es voll wird und was Sie wirklich brauchen.

270 Kilometer, ein Skipass, vier Orte

Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ist eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs: rund 270 Pistenkilometer und etwa 70 Bahnen und Lifte, verteilt auf vier Orte, die alle mit demselben Skipass befahren werden.

Das Besondere ist nicht nur die Größe, sondern die Form. Das Glemmtal verläuft von Ost nach West, die Skiberge liegen links und rechts darüber. Sie können also fast überall einsteigen und kommen fast überall wieder runter – und Sie stehen nie lange an einer Sackgasse.

Die Sonnenseite und die Schattenseite

Der praktisch wichtigste Unterschied im Skicircus ist die Talseite:

  • Die Nordseite (Reiterkogel, Kohlmais, Bernkogel) bekommt die Sonne. Breite, gut präparierte Abfahrten, überwiegend blau bis rot. Die Seite für den ersten Tag, für Familien und für alle, die Kilometer sammeln wollen.
  • Die Südseite (Zwölferkogel, Schattberg, Hochalm) liegt im Schatten und hält den Schnee länger. Steiler, sportlicher, im Frühjahr am Nachmittag deutlich besser als die Sonnenseite.

Faustregel für März und April: vormittags Sonnenseite, nachmittags Schattenseite. Umgekehrt fahren Sie mittags auf Sulz und abends auf Eis.

Die Hausberge über Hinterglemm

Zwölferkogel (1.984 m)

Der Hausberg im Talschluss und der sportlichste Berg direkt über Hinterglemm. Von oben führen lange Abfahrten zurück ins Tal, dazu die Weltcupstrecke. Wer sauber carven will und Tempo mag, ist hier richtig – und merkt schnell, ob der Leihski etwas taugt. Auf so langen Abfahrten macht ein Ski, der bei Tempo unruhig wird, den Unterschied zwischen einem guten und einem anstrengenden Tag.

Reiterkogel (1.820 m)

Die freundliche Seite. Breit, sonnig, gut für Familien und Wiedereinsteiger. Und ab dem späten Nachmittag der Standort des Nightparks – einer der größten beleuchteten Flutlichthänge der Alpen. Wichtig zu wissen: Die Abendpiste ist kälter und härter als die Tagespiste. Ohne scharfe Kanten wird das rutschig.

Hochalm

Die Verbindung. Über die Hochalm kommen Sie von der einen Talseite auf die andere, ohne ins Tal zu müssen. Wer eine große Runde plant, fährt hier mehrmals durch.

Schattberg und die X-Line

Der Schattberg Ost (2.096 m) ist der höchste Punkt über Saalbach. Die Abfahrt ins Tal ist lang, steil und einer der Klassiker des Gebiets. Direkt daneben liegt die X-Line, eine Speedstrecke mit Zeitmessung – nichts für den ersten Skitag, aber ein Höhepunkt, wenn die Beine passen.

The Challenge: einmal rundherum

The Challenge ist die große Rundtour durch den Skicircus: rund 65 Kilometer, über 12.000 Höhenmeter Abfahrt, im Uhrzeigersinn durch alle vier Orte. Sie brauchen dafür einen ganzen Tag, gute Kondition und einen frühen Start – wer nach 10 Uhr losfährt, schafft die letzte Verbindung oft nicht mehr.

Planen Sie realistisch: Die Runde ist kein Rennen, sondern eine Frage der Liftzeiten. Und packen Sie sie nicht auf den letzten Urlaubstag, falls das Wetter kippt.

Leogang und Fieberbrunn

Beide gehören zum Skipass und lohnen sich als Tagesausflug.

  • Leogang (Asitz) ist sanfter, sonnig und familienfreundlich – ein guter Wechsel, wenn im Glemmtal Wind geht.
  • Fieberbrunn ist die Freeride-Ecke des Skicircus, mit deutlich mehr Gelände abseits der Piste. Für ungesicherten Tiefschnee gelten hier dieselben Regeln wie überall: LVS, Sonde, Schaufel und jemand, der sich auskennt.

Wann ist es voll?

  • Weihnachten bis Anfang Jänner und die Semesterferien im Februar sind die stärksten Wochen.
  • Samstag ist Anreisetag – am Samstagvormittag ist auf der Piste erstaunlich viel Platz, in den Verleihshops dafür nicht.
  • Die ruhigsten guten Wochen sind meist Mitte Jänner und Mitte März.

Was Sie an Ausrüstung wirklich brauchen

Für 270 Kilometer lohnt sich Material, das nicht nach drei Stunden nachlässt:

  • Economy reicht für zwei bis drei Stunden pro Tag und für die blauen Abfahrten am Reiterkogel.
  • Premium ist die richtige Wahl, wenn Sie den ganzen Tag fahren wollen. Mehr Kantengriff, mehr Laufruhe.
  • Platin lohnt sich für sportliche Fahrer, für den Schattberg und für alles, was neben der Piste passiert.

Ebenso wichtig wie der Ski: der Schuh. Ein Schuh, der drückt, ruiniert den Tag zuverlässiger als schlechtes Wetter. Nehmen Sie sich bei der Anprobe Zeit – oder kommen Sie am Vorabend, wenn es ruhiger ist.

Praktisch

Unser Shop liegt in der Dorfstraße 165, mitten in Hinterglemm. Von hier sind Zwölferkogelbahn, Reiterkogelbahn und Hochalmbahn in wenigen Minuten erreichbar, zu Fuß oder mit dem kostenlosen Skibus. Wer online bucht, spart bis zu 20 % gegenüber dem Tagespreis und muss an Anreisetagen nicht anstehen.

Zurück zur Übersicht

Material passend zum Vorhaben.

Online gebucht ist die Ausrüstung bis zu 20 % günstiger und liegt bei der Ankunft bereit.

Jetzt Ski online buchen